Grundschüler malen die Stillung des Sturmes

Schüler der Grundschule Geiselwind haben zuhause zuerst die Geschichte Lukas 8, 22-25 gelesen und dann dazu ein Bild gemalt. In der Bildergalerie auf dieser Seite können Sie sich die Ergebnisse anschauen. (Unten links im jeweiligen Bild ist zu lesen, was der "Lehrer" als das Besondere wahrnimmt. In die jetzige Reihenfolge gebracht - wie Musiker einzeln ihre Stimmen aufnehmen und übers Internet zu einem Kunstwerk verschmelzen - lässt sich ohne vorherige Absprache die Spannweite der Geschichte von der Sturmstillung wiedererkennen. Faszinierend!)

Der Bibeltext: Eines Tages stiegen Jesus und seine Jünger in ein Boot, und er forderte sie auf: »Lasst uns über den See ans andere Ufer fahren!« Sie legten ab. Unterwegs schlief Jesus ein. Mitten auf dem See brach plötzlich ein gewaltiger Sturm los, und das Boot drohte vollzulaufen. In höchster Not beeilten sich die Jünger, Jesus zu wecken: »Herr!«, riefen sie, »Herr, wir gehen unter!« Jesus stand auf und befahl dem Wind und den tosenden Wellen, sich zu legen. Sofort hörte der Sturm auf, und es wurde still. »Wo ist denn euer Glaube?«, fragte Jesus sie. Entsetzt und erstaunt sagten die Jünger zueinander: »Was ist das für ein Mensch? Selbst Wind und Wellen gehorchen ihm, wenn er es befiehlt!«

Zur Erklärung: Die Jünger erleben eine schwierige Zeit – wie wir jetzt auch. Sie fühlen sich bedroht. Sie haben Angst, dass das Boot kentert. Und Jesus schläft. Wie kann das sein? In ihrer Angst wenden sie sich an Jesus. Es ist, als ob sich die Ruhe Jesu ausbreitet – der Sturm beruhigt sich und die Jünger beruhigen sich auch. Zunächst sind sie entsetzt, dann staunen sie, welche Ruhe von Jesus ausgeht.