Pfingstmontag: Essen für die Alte Schule in Füttersee

Essen für die Alte Schule
Bildrechte: Hans Gernert

Am Pfingstmontag, 10.6.2019, beginnt der Festgottesdienst mit dem Posaunenchor und Kirchenchor um 10 Uhr in der Laurentiuskirche Füttersee.

Schmückt das Fest mit Maien
Schmückt das Fest mit Maien

Danach lädt die Kirchengemeinde zu einem Mittagessen in und vor der Alten Schule ein. Es gibt Spießbraten, Gegrilltes und Salate. Auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

"Schmückt das Fest mit Maien!"
"Schmückt das Fest mit Maien!"

Eine Birke fährt von Hohnsberg nach Rehweiler, damit die Matthäuskirche zu Pfingsten mit "Maien" geschmückt ist.

Bedford-Strohm: Pfingsten mischt unsere kirchlichen Milieus auf!

Wort zu Pfingsten des bayerischen Landesbischofs und EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm

„Pfingsten mischt unsere kirchlichen Milieus auf und bläst uns den Geist der Freiheit ins Herz“, so der bayerische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende in seiner Botschaft zum Pfingstfest.

„Pfingsten nimmt unsere Klischees und Vorurteile aufs Korn und je mehr der Geist weht und uns in der Seele erreicht, verwandelt er sie in Liebe.“

Das kirchliche Fest Pfingsten erinnert an den Tag, als die Jünger Jesu nach dessen Tod und Auferstehung allein in Jerusalem zurückgeblieben waren. Da erlebten sie ein Brausen wie von einem Sturm und sahen Feuerzungen, die sich auf sie setzen – es waren die äußeren Zeichen des Geistes Gottes, der die Jünger ergriffen hatte. Seit diesem Ereignis vor 2000 Jahren ist Gott durch seinen Geist allen Christen nahe.

Die Erfahrung des Heiligen Geistes, so der Landesbischof, verbinde sehr verschiedene Menschen zu einer Gemeinschaft, die Kirche genannt wird. Diese Gemeinschaft sei so groß und bunt und weit wie das Herz Gottes.

Zu dieser Gemeinschaft gehörten auch untypische Gottesdienstbesucher wie die Motorradfahrer, die es kürzlich in einem Motorradgottesdienst gemeinsam mit dem Bischof und einer Rockband in der Kirche hatten „krachen lassen“. Zur Gemeinschaft gehörten die jungen Menschen, wenn sie manchmal kritische „harte Worte“ fänden für die gewohnten kirchlichen Formate. Mit zur Gemeinschaft gehörten auch die Zweifler, die mit ihrem kritischen Geist andere davor bewahrten, „althergebrachte Glaubenswahrheiten einfach nachzubeten, ohne sie überhaupt verstanden zu haben“. Die Erweckten gehörten dazu mit ihrer Begeisterung für den Glauben, aber auch die moralisch Konsequenten mit ihrem Beharren darauf, dass es keinen Glauben an Gott gebe ohne die tätige Liebe zu den Mitmenschen.

Die Gemeinschaft der vom Geist Gottes ergriffenen Menschen teile die Vision eines guten Lebens, so Bedford-Strohm. Die Gemeinschaft mit dem Geist Gottes führe zu einem Leben aus dem Vertrauen, aus der Liebe, der Hoffnung und der Vergebung.

Dies sei der „Rückenwind“, der vom Pfingstfest für jeden Christen ausgehe.