Heute ist der 9. November 2025. Genau 87 Jahre ist es her, da wurden von den Nazis in ganz Deutschland über 1400 Gotteshäuser der Juden zerstört und abgebrannt. Geschäfte und Wohnhäuser der Juden wurden demoliert und ausgeraubt und niemand wurde dafür bestraft, weil die Verbrechen vom Staat, einem Unrechtsstaat, angezettelt wurden.
Im Psalm 74,8 steht: „Sie sprechen in ihrem Herzen: Lasst uns sie ganz unterdrücken! Sie verbrennen alle Gotteshäuser im Lande.“ Dietrich Bonhoeffer schrieb kurz nach dem Progrom 1938 neben diese Stelle das Datum: 9. November 1938.
Am 9. November beginnt die 45. Ökumenische FriedensDekade. In den Gottesdiensten am 9. November hören wir das Zeitzeugnis von Jakob (Heinz) Fröhlich, der als 12-Jähriger die Geschehnisse um die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 in Würzburg, Kleinlangheim und Wiesenbronn erlebte. Es ist eine Mahnung zur Wachsamkeit gegenüber Hassparolen, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus.
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