Der letzte Nagel ist ins Holz getrieben. Die schweren Holzbalken sind aufgerichtet. Im Winde wehen feierlich die bunten Schleifenbänder des Richtkranzes und der Zimmermann tritt vor, um feierlich seinen Richtspruch zu sprechen.
Es ist bzw. war ein guter Brauch beim Bau eines neuen Hauses die Errichtung des Dachstuhls mit einem Richtfest zu feiern. Das Richtfest markiert dabei den Höhepunkt der Bauarbeiten, an dem das Wesentliche geschafft ist. Obwohl die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, halten Bauherrn und Bauleute inne und feiern den Moment.
Die Juristin übernimmt Leitung der Landessynode - Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) hat eine neue Präsidentin gewählt: Tanja Keller aus München übernimmt das Amt der Synodenpräsidentin. Die 108 Mitglieder des Kirchenparlaments entschieden sich am Montag in Bayreuth im ersten Wahlgang für die 60-jährige Juristin. Sie setzte sich gegen ihre Gegenkandidatin, die Diplom-Sozialpädagogin Sabine Geyer aus Cadolzburg, durch.
Christliche Fastenzeit, Ramadan und weitere Fastenzeiten fallen 2026 zusammen
Die christliche Fastenzeit und der muslimische Ramadan beginnen in diesem Jahr am selben Tag: Mittwoch, 18. Februar 2026. Auch die Fastenzeit der Bahá’í fällt in diesen Zeitraum (2.–21. März 2026). Bereits am 11. und 12. Februar haben Alevitinnen und Aleviten ihre Hizir-Fastentage gehalten.
Liebe Gemeinde, liebe Leute,
ich hoff, die Predigt macht euch Freude,
wenn sie in Reimen kommt daher.
Manch eine wollte davon mehr.
Drum wage ichs zum zweiten Mal.
Das bringt mit sich Freude und Qual.
Der Sonntag Estomihi, fein,
lädt besonders zum Reimen ein.
Da geht der Fasching bald zu Ende.
Mit Aschermittwoch kommt die Wende.
Mit Froh- und Leichtsinn ist’s vorbei,
mit Alkohol und Liebelei.
Geknüpfte erotische Bande
soll’n bleiben Erscheinung am Rande.
Verleugnet werden fremde Küsse,
Willi Schmidt ist am 23. Dezember 1925 in Buchhaus geboren und mit einer älteren Schwester in Gaststätte zur Waldschmiede in Buchhaus bei Kirchenlamitz aufgewachsen. Sein Vater verstarb früh, als er noch Jugendlicher war. 1943 meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst beim fliegenden Personal und entging so dem Schicksal vieler Altersgenossen, die einzogen wurden und bei Leningrad ums Leben kamen.
Bevor ich den Predigttext Ezechiel 2 und 3 lese, will ich kurz hinführen. Ezechiel war ein Priester aus Jerusalem. Er gehörte zur ersten Gruppe der 598 v. Chr. unter König Nebukadnezar II. nach Babylon verschleppten Israeliten und wohnte in der Nähe von Babylon. Dort begann er im Alter von 30 Jahren sein prophetisches Wirken und trat für den Glauben an den einen Gott „Jahwe“ ein. Insgesamt wirkte er 22 Jahre als Prophet im babylonischen Exil. Ezechiel gilt als Vater der priesterlichen Theologie. Für die Diasporagemeinde spielte er eine wichtige Bedeutung.